Osterode ist eine Kleinstadt mitten in Deutschland. Zwei Kinos, zwei Zeitungen, zwei Bahnhöfe. Den Menschen geht es gut. Stars wie Udo Lindenberg treten in der Stadthalle auf, mehrere alteingesessene Firmen füllen die kommunalen Kassen, und Jugendspieler des lokalen Fußballvereins schaffen es bis in die Nationalmannschaft. Es gibt ein großes Krankenhaus, ein Stadtmuseum und viele Fachwerkhäuser. In der Innenstadt sprudeln im Sommer neben den Brunnen auch die Erlöse der Cafés und Eisdielen. Der Leerstand ist überschaubar, die Arbeitslosenquote gering. Bäcker, Fleischer, Hutmacher und Schneider – viele Geschäfte befinden sich seit Jahrzehnten in Familienhand. Wer nach der Schule hierbleibt, der tut es nicht, weil er muss. Er tut es, weil er will.

Das war Osterode früher. Heute sieht Osterode so aus:

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