Nachdem ich an anderer Stelle bereits geschrieben hatte, warum Journalisten Twitter nutzen sollten, kommen hier fünf Dinge, die sie dabei möglichst vermeiden sollten.

Was Journalisten auf Twitter nicht tun sollten:

Twitter nur dazu nutzen, die eigenen Artikel zu posten. Dafür gibt es RSS-Feeds, dafür gibt es Newswires, dafür gibt es den großen Account des Mediums, für das die Journalisten arbeiten.

Tweets klauen oder vergessen, auf den originären Urheber hinzuweisen.

Falsche Tatsachen verbreiten. (Achtung: Ironie funktioniert im Internet in der Regel nicht.)

Tweets löschen. Als Journalist ist man auch in den sozialen Netzwerken nie wirklich privat unterwegs. Auch wenn viele glauben, dies durch den Hinweis „hier privat“ klarstellen zu können. Aber ganz so einfach ist es nicht. Natürlich repräsentieren wir immer auch das oder die Medien, für das bzw. die wir schreiben. Selbstverständlich folgen uns viele Menschen auf Facebook und Twitter, weil sie Inhalte eines Journalisten erwarten. Und der kann und darf sich natürlich irren – er muss dies aber auch kenntlich machen und darf nicht einfach einen Fehler löschen. Eine Korrektur ist darum immer die bessere Wahl. (Bei kleinen Rechtschreibfehlern, die einem kurz nach dem Veröffentlichen eines Beitrags auffallen, würde ich aber eine Ausnahme machen.)

Über Kollegen und die Konkurrenz herziehen. (Ich weiß. Manchmal geht es einfach nicht anders.)